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Frag Lynne: „Wasserfeste Sonnencreme wie entfernen? Vorbräunen sinnvoll?“ – Tanning-Mythen aufgedeckt

6. Juli 2017

Ein unbedachter Umgang mit der Sonne und trügerische Sicherheit beim Thema „Sonnenschutz“ können unsere Haut strapazieren und das Risiko für Hautkrebs erhöhen. Ich persönlich meide das direkte Sonnenlicht, wenn es möglich ist und es mich im Alltag nicht stark einschränkt. Stattdessen setze ich lieber auf moderne, einfach anzuwendende Selbstbräuner, wenn es um eine sommerliche Hautfarbe geht, wie die Lotion VITA LIBERATA Ten Minute Tan (Zum Artikel) oder das neue sehr leichte Bräunungsspray H2O Tan Mist von Tanning-Experte JAMES READ (Zum Artikel).

JAMES READ, TAN-LUXE & VITA LIBERATA
Hier siehst du die Selbstbräuner, die ich aktuelle verwende, auf einen Blick: JAMES READ H2O Tan Mist (Zum Artikel), TAN-LUXE The Face [Artikelnr. (Zum Artikel), TAN-LUXE The Body (Zum Artikel), VITA LIBERATA pHenomenal Tan Mousse (Zum Artikel) & VITA LIBERATA Ten Minute Tan (Zum Artikel). Ich mag eine schöne Bräune, aber ich mag keine Lichtschäden!
Da wir mittendrin sind im Sommer, möchte ich mich diese Woche zusammengefasst den Fragen widmen, die mir am häufigsten aus der Community begegnen und mit ein paar Tanning-Mythen aufräumen.
Die Community hat gefragt:

„Wie entferne ich am besten wasserfeste Sonnencreme?“

Wasserfeste Sonnencreme ist nicht per se völlig wasserresistent. Sie lässt sich mit Duschgel abwaschen. Während Wasser alleine die Zusammensetzung nur aufweicht, jedoch nicht entfernt, bricht eine milde Reinigungslotion mit lauwarmen Wasser die haftende Formulierung auf. Das restliche Produkt kann dann ganz normal beim Duschen nach dem Schwimmen entfernt werden. Wichtig ist auch, den Sonnenschutz trotz wasserfester Rezeptur nach dem Wassergang zu erneuern, da dieser so ausgelegt ist, im Wasser noch zu schätzen, aber eben weich wird und somit der Schutz nachlassen kann.

„Wenn ich im Schatten liege, brauche ich keinen Sonnenschutz, oder?“

Ein Mythos, der sich hartnäcklig hält, darum noch einmal ganz deutlich: Auch im Schatten bräunt unsere Haut und benötigt Schutz! Selbst ein bedeckter Himmel ist kein Schutz vor Sonnenbrand, wenn wir uns den ganzen Tag im Freien aufhalten! Eine im Schatten erreichte Bräune gilt als die gesündere und gleichmäßigere Variante, dass die „Schattenbräune“ aber auch länger anhält, ist nicht wahr.
Warum das Bräunen im Schatten funktioniert, ist einfach erklärt: Die für die Bräunung verantwortlichen UV-Strahlen des Sonnenlichts kommen nicht ungehindert auf der Erde an, sondern werden durch zahlreiche Hindernisse, wie die Wolken, kleine Staubpartikel in der Luft oder durch Wasser gebrochen oder umgeleitet. Daher findet die UV-Strahlung nicht nur senkrecht, sondern auch schräg oder waagerecht, statt. Wir werden also immer rundum in verschiedenen Intensitäten bestrahlt – egal ob bei zugezogener Wolkendecke oder klarem Himmel mit strahlendem Sonnenschein.

„Wenn ich vorgebräunt bin, ist das ein guter Sonnenschutz?“

Es ist vernünftig, die Haut im Frühling langsam an die Sonne zu gewöhnen, so dass sich der körpereigene Schutz durch Lichtschwiele und Melanin entsprechend aufbauen kann. Eine bereits von der Sonne vorgebräunte Haut (Selbstbräuner zählen natürlich nicht!) ist dann zwar besser an die Sonne gewöhnt, aber sie hat nicht automatisch einen längeren Eigenschutz. Und vorbräunen schützt auch nicht vor Hautkrebs!
Wer bereits sehr braun ist, kann vielleicht mit einem mittleren Lichtschutzfaktor auskommen, aber es sollte niemals auf Schutz verzichtet werden! Also: Immer rund 30 Minuten vor dem Gang ins Freie eincremen und den Sonnenschutz immer wieder auffrischen. Dabei Ohren, Nacken, Nase und Gesicht nicht vergessen! Ich verwende zum Beispiel für jeden Tag sehr gerne die BABOR High Protection Sun Lotion mit SPF 30 aus der ANTI-AGING SUN CARE-Linie (Zum Artikel). Sie schützt nicht nur zuverlässig Gesicht und alle weiteren freien Körperpartien, sondern enthält auch eine besondere Rezeptur, die vorzeitiger Hautalterung bedingt durch Lichtschäden auf hautwissenschaftlicher Basis effektiv vorbeugt. Lies dir gerne meinen Blog Post dazu durch: Sonnenschutz perfektioniert – BABOR ANTI-AGING SUN CARE vorgestellt

BABOR ANTI-AGING SUN CARE
Angenehme Leichtigkeit, Schutz & Pflege für das Gesicht – dank der BABOR ANTI-AGING SUN CARE High Protection Sun Cream SPF 30

„Im Sonnenlicht produzieren wir Vitamin D – und das ist doch gesund!?“

Vitamin D ist sehr gesund, doch exzessives Sonnenbaden ist für die Synthese von Vitamin D nicht nötig! In unseren Breiten reichen im Frühling und Sommer schon 5–25 Minuten in leichter Sommerkleidung unter freiem Himmel aus, um mithilfe der UV-Strahlen in der Haut Vitamin D zu bilden. Der Körper kann das in den Sonnenmonaten gebildete Vitamin sogar speichern, so dass er normalerweise auch in den Wintermonaten ausreichend versorgt ist.
Noch mehr Beauty-Fragen? Dann stelle sie gerne hier in den Kommentaren – oder jeden Montag ab 20 Uhr live in der Beauty Night.

Lynne

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