Color-Kosmetik

Beauty Quick Tipp: Puder jeglicher Art & wie Puderpatzer vermieden werden können

26. Februar 2018

Beauty Quick Tipps von Miriam Jacks



Gepresste Farbpuder

Gepresste Puder, also farbliche Grundierungspuder, sind meist eher für ölige Hauttypen gedacht. So kann man zwei Vorteile verbinden: Man sorgt für einen ebenmäßigen Teint und mattiert gleichzeitig das Hautbild. Meist sind in den Packungen kleine Quasten beigelegt, um auch tagsüber das Make-up auffrischen zu können. Für die morgendliche Make-up-Routine empfehle ich jedoch klassisch mit einem Pinsel zu arbeiten, um nicht zu viel Puder aufzutragen. Dadurch, dass es ein farbliches Puder ist, kann leider mit den Quasten schnell ein zugekleisterter Effekt entstehen.
Das größte No Go bei Puder-Foundations ist ein zu dunkler Farbton! Also bitte genauso wie bei einer flüssig Foundation immer am Hals vorab testen. Wenn der Farbton mit dem eigenen Hautton verschmilzt, ist die Nuance richtig.

Bei transparentem Puder muss man zum Glück nicht auf den Farbton achten. Es ist bei professionellen Make-up Artists sehr beliebt, um schnell glänzende Stellen zu mattieren, ohne weitere Deckkraft zu erzeugen. Je feiner das Puder ist, umso schöner sieht es auf der Haut aus.
Wenn also eine flüssige Grundierung einfach nur fixiert werden soll, ist loses, transparentes Puder immer ein richtiger Griff. Vorsicht jedoch bei der Dosierung! Auch transparenter Puder kann zuviel aussehen und sich in den Falten absetzen. Am besten das Produkt mit einem Puderpinsel aufnehmen und ihn vorher noch mal in der Dose abklopfen oder leicht abpusten. Verzichte für einen natürlichen Look auf Puderquasten und den neuen „Baking-Trend“, bei dem das Produkt sehr dick auf die Haut gepresst wird und dort fünf bis zehn Minuten verbleibt, bevor der Rest mit einem Pinsel weggewischt wird. Der Trend kommt aus der Bühnen- und Drag-Queen-Szene und sollte auch am besten nur dort eingesetzt werden. Der Look ist nicht wirklich alltagstauglich, trocknet die Haut aus und betont Fältchen.

Miriam Jacks

Glanzpuder

In vielen Pudern verstecken sich Glanzpigmente, die aber nicht immer vorteilhaft sind. Deshalb empfehle ich sie nur partiell aufzutragen. Zum Beispiel auf den Wangen. Ein richtig starkes Glanzpuder, auch Highlighter genannt, wird ausschließlich auf die Wangenknochen, den Nasenrücken und bei Belieben auch gerne auf den oberen Lippenbogen aufgetragen. So gelingt ein schöner Glow-Effekt, der nicht überschminkt wirkt. Ein klassischer Puder-Patzer ist, wenn Highlighter großflächig aufgetragen wird, oder beispielsweise damit die Nasenspitze betont wird.

Mineralienpuder

Diese besonders hautfreundliche Art von Puder, besteht aus natürlichen und feinsten mineralischen Pigmenten und ist frei von Konservierungs- und Duftstoffen, Silikonen und synthetischen Ölen. Damit eignet es sich besonders gut für empfindliche Haut wie Rosacea, Akne oder sehr trockener Haut. Es ist das feinste Puder das es auf dem Markt zu finden gibt und überzeugt durch hohe Deckkraft.
Dadurch, dass die Produkte so feinpudrig sind, werden sie gerne lose angeboten. Aber auch in gepresster Form gibt es eine große Bandbreite an Mineralpuder, sowohl für die Grundierung als auch für Rouge oder Lidschatten.

Miriam

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Schneeflöckcken

Gutem Abend in die Runde,

Ihr seht alle toll aus…….jedoch ist der Modestil von Barbara Kruttke mein persönlicher Favorit.

Glg,
Schneeflöckchen

Schneeflöckcken

Gutem Abend in die Runde,
Ihr seht alle toll aus…….jedoch ist der Modestil von Barbara Kruttke mein persönlicher Favorit.
Glg,
Schneeflöckchen

Birgit

Warum sueht Miriam Deforth heute so alt aus. Jede Ihrer Falten kommt extrem zum Vorschein.
Ich will niemand kränken, es fällt nur so sehr auf.

Birgit

Warum sueht Miriam Deforth heute so alt aus. Jede Ihrer Falten kommt extrem zum Vorschein.
Ich will niemand kränken, es fällt nur so sehr auf.