Color-Kosmetik

Basics: Wie lasse ich Gesichtszüge harmonisch erscheinen? – Konturieren, aber richtig!

4. November 2015
Hallo ihr Lieben!

In den gängigen Online Communities wie Instagram, Pinterest und auch auf YouTube führt mittlerweile fast kein Weg mehr am sogenannten „Contouring“ vorbei. Dahinter verbirgt sich eine Make-up-Technik, bei der die Gesichtszüge durch den Einsatz von Schatten und Lichtpunkten modelliert und verändert werden: Wangen werden so schmaler geschminkt, Nasen erscheinen kürzer, die Gesichtsform im Gesamtbild harmonischer. Internet-Persönlichkeiten, wie Kim Kardashian, haben entscheidend dazu beigetragen, dass rund um die Technik, die ihre Ursprünge in der Maskenbildnerei und Fotografie hat, ein regelrechter Boom entstanden ist.
Wer seine Gesichtszüge mittels Contouring harmonisch und wohl proportioniert erscheinen lassen möchte, sollte zwei Grundvoraussetzungen mitbringen: Ein gutes Auge, um das eigene Gesicht gut einschätzen zu können und viel Zeit – denn die Technik erfordert reichlich Übung und Sorgfalt.

Konturieren, aber richtig!
Zum Konturieren eignen sich sowohl cremige als auch pudrige Konsistenzen –
aschige Brauntöne wirken als Schatten meist natürlicher als rötliche!
Mit dem Konturieren des Gesichts beginnt man, nachdem Foundation und Concealer aufgetragen wurden. Stellen, die erhaben erscheinen sollen, werden mit einem hellen, matt bis leicht schimmernden Produkt akzentuiert. Stellen, an denen man Schatten simulieren möchte, werden hingegen mit einem dunklen, matten Produkt bearbeitet. Man kann sich dabei gut am eigenen Hautton orientieren und die Farben jeweils ein bis zwei Nuancen heller beziehungsweise dunkler auswählen. Je nach Gesichtsform werden Schatten, Lichtpunkte und auch Rouge dann an unterschiedlichen Stellen platziert.
Wie setzt man Schatten, Lichtpunkte und Rouge richtig ein?
Diese Grafik vermittelt einen Überblick!
Konturieren, aber richtig!
Spätestens hier kann es kompliziert werden: Wie ordne ich meine Gesichtsform in die richtige Kategorie ein? Was mache ich, wenn mein Gesicht von den Standardformen abweicht?
Für den Anfang kann es hilfreich sein, die Umrisse des eigenen Gesichts auf einem Spiegel mit Lippenstift nachzuzeichnen. Die so entstandene Kreisform kann man meist viel einfacher zuordnen. Danach hilft nur üben, üben, üben. Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, welche Partien man betonen und welche man zurücknehmen möchte.
Konturieren, aber richtig!
Der richtige Auftrag ist nur die halbe Miete – beim Contouring kommt es vor
allem auf sorgfältiges Arbeiten an!
Hat man den richtigen Platz für die Produkte gefunden, beginnt der zeitraubende Teil. Sämtliche Schatten und Lichtpunkte wollen sorgsam in die Haut eingearbeitet werden. Je sanfter und natürlicher die Übergänge, desto echter wirkt die Illusion. Dabei sollte man auch daran denken, dass das Gesicht in Bewegung ist und sich somit das Licht- und Schattenspiel ständig verändert. Harte, schlecht verblendete Übergänge entlarven den „Schwindel“ sofort. Hier ist es hilfreich, das Ergebnis immer wieder aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu überprüfen, während man arbeitet.
Mein Fazit: Contouring mag mühsam sein, aber es macht Spaß! Ich konturiere meine Gesichtszüge nicht jeden Tag, doch ab und an genieße ich es, mein Erscheinungsbild mit einfachen Mitteln verändern zu können.
Konturiert ihr euer Gesicht und wenn ja, welche Produkte findet ihr dafür besonders geeignet?

Frau Kirschvogel


Das könnte dir auch gefallen

Hinterlasse einen Kommentar

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei