Vier Schichten Lack soll ich auftragen für eine perfekte und haltbare Maniküre? Puh, das klingt nach ganz schön viel Arbeit. Lohnt sich der Aufwand überhaupt? Kann ich nicht einfach auf Base Coat, Top Coat und Korrekturfluid verzichten?
Die Antwort lautet: ja und nein. Natürlich kannst du auch einfach ein bis zwei Schichten Farblack auftragen und dich so schneller anderen Dingen widmen. Aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings: Besonders lange habe ich an so einer „Blitzmaniküre“ keine Freude. Im Handumdrehen ist der Glanz von den Nägeln verschwunden und meist beginnt der Farblack nach kurzer Zeit ebenfalls abzublättern. Je nachdem wie stark Hände und Nägel im Alltag strapaziert werden, desto sinnvoller kann es sein, ein paar gute Basisprodukte zur Hilfe zu nehmen.
Ich zeige dir jetzt, wie du in fünf einfachen Schritten eine schöne und haltbare Maniküre auf deine Nägel zaubern kannst:
1. Die Grundlage der Maniküre
Mit einer guten Grundierung, zum Beispiel dem Undercover Base Coat von LEIGHTON DENNY fange ich an. Der Base Coat ist aktuell erhältlich im Set mit Artikelnr. 292463 (Zum Artikel). Er schützt, nährt den Nagel und gleicht farbliche Unebenheiten und Rillen aus. Dies sorgt dafür, dass der Farblack besser haften kann. Undercover kann sogar noch mehr: Sobald er komplett durchgetrocknet ist, wird er matt. Man weiß also immer genau, wann man fortfahren und die nächste Schicht auftragen kann!

Bild03: Je nach Deckkraft und gewünschter Intensität folgen ein bis zwei Schichten Farblack.
2. Die Farbe
Je nach Deckkraft des Farblackes trage ich nun ein bis zwei Schichten davon auf. Ich kombiniere gerne mehrere Farben. Du kannst aber natürlich auch nur eine Nuancen auftragen oder ein komplettes Nageldesign gestalten. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

3. Die Korrektur
Da ich kein besonders ruhiges Händchen habe, muss ich an dieser Stelle meiner Maniküre meistens Patzer und unregelmäßige Ränder korrigieren. Mit dem Korrekturfluid und dem passenden Pinsel von LEIGHTON DENNY ist das allerdings gar kein Problem. Ich tränke den feinen Pinsel einfach mit dem Liquid und fahre damit die Kontur meiner Nägel entlang. Die Korrekturflüssigkeit löst den Lack auf und meine Ränder sehen nun viel gleichmäßiger aus. Im Gegensatz zu reinem Aceton trocknet das Fluid die Nagelhaut übrigens nicht aus!

4. Die Schutzschicht
Farblacke sind zwar wunderschön, doch in der Regel nicht besonders widerstandsfähig. Abhilfe schafft hier ein Top Coat, der dahingehend optimiert wurde, den Farblack zu schützen. Ein guter Top Coat, wie zum Beispiel In the Gloss von LEIGHTON DENNY ist besonders hart und stark. Er bildet eine flexible Schutzschicht über dem Farblack. So behält die Maniküre ihren Glanz und splittert nicht sofort wieder ab.

5. Der Schnelltrockner
Du weißt sicher aus eigener Erfahrung, dass vier Schichten Lack ziemlich lange brauchen, bis sie komplett durchgetrocknet sind. Auch hier helfe ich mir mit einem kleinen Trick aus: Ich benutze meistens abschließend einen Schnelltrockner. Den Miracle Mist von LEIGHTON DENNY verwende ich gerne, wenn es wirklich schnell gehen muss. In der Regel reicht es, meine Nägel einmal mit dem Spray zu behandeln, und innerhalb weniger Minuten ist die Maniküre so weit durchgetrocknet, dass ich wieder bedenkenlos meinen Beschäftigungen nachgehen kann.

Ich lasse mich natürlich trotzdem hin und wieder aus Ungeduld dazu hinreißen, auf diese Routine zu verzichten. Bisher bin ich allerdings immer wieder reumütig zu meinen unverzichtbaren Helferlein zurückgekehrt. Wie heißt es so schön? Never change a winning team!